RED UMBRELLA STRUGGLES

Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg
Noch bis 23.6.19

Vor einigen Monaten las ich im Forum des Berufsverbandes eine Anfrage, wo nach einer Referent*in gesucht wurde, die anlässlich einer Gruppenausstellung mit internationaler Beteiligung bereit wäre, einen Input zum Thema Sexarbeit zu geben.

Nach einem total interessanten Telefonat mit Herrn Blum, der für die Städtischen Museen in Oldenburg tätig ist, entschied ich mich dazu, teilzunehmen.

Ich hatte nur sehr nebelhafte Vorstellungen davon, was mich erwarten würde. Medienkunst, Installationen, kollaborative Arbeitsweise, die Verbindung von Sexarbeit und Kunst, das klang alles irgendwie spannend, mir fehlte aber komplett eine Idee, wie das gelingen könnte und ja, ich war auch skeptisch, ob das irgendwie hochtrabend oder überkandidelt sein würde.

Als ich gestern die Ausstellung vor der Veranstaltung besuchte, kam es ganz anders. Die Ausstellung macht mich stolz, stolz auf meine Arbeit, stolz auf die Hurenbewegung und stolz auf die Künstler*innen, die sich getraut haben, mal genauer hinzuschauen.

Die Arbeiten sind meist Kollaborationen zwischen SexWorkern und Künstler*innen. Petra Bauer, die Stipendiatin des Edith-Russ-Haus für Mendienkunst ist, hat mit SCOT-PEP, der schottischen Sexworkergewerkschaft eine Installation geschaffen. Über zwei Leinwänden hängt das wunderbare Banner von SCOT-PEP, also direkt vor der Nase von jedem Besucher der Ausstellung.

Das Banner ruft zur Einheit der SexWorker auf. Petra Bauer hat zwei Leinwände dazu gruppiert, auf der einen wird historisches Filmmaterial gezeigt: zum einen die Besetzung der Kirche 1975 in Lyon von 200 Sexarbeiterinnen von Carole Roussopoulos mit Les Prostituées de Lyon Parlent sowie der Film von Chantal Akermans Jeanne Dielman, 23 Quai du Commerce, 1080 Bruxelles, die die Sexarbeiterin Jeanne in ihrem Alltag zeigt.

Auf der anderen großen Leinwand zeigt die Schwedin Petra Bauer ihren Film WORKERS!, in dem Angehörige von SCOT-PEP einen Tag lang den schottischen Gewerkschaftskongress für ihre Arbeit nutzen. Die Aneignung dieses offiziellen Gebäudes macht sofort den Anspruch der Organisation klar, nämlich die Rechte von Sexarbeitenden auf Augenhöhe mit anderen Arbeiter*innen zu verteidigen. Manche Akteur*innen wollen unerkannt bleiben, andere schützen ihre Gesichter mit dem roten Regenschirm, manche zeigen sich der Kamera komplett. Petra Bauers Film ist sehr nah dran und schafft durch die Kameraführung das Gefühl, Teil der Versammlung zu sein.

Zwischen den beiden Leinwänden ist ein Seminartisch aufgestellt worden mit aktueller Literatur und Pads zur Hurenbewegung. Es lädt ein, sich an den Tisch zu setzen und ins Thema einzusteigen.

5 weitere Arbeiten werden in der Ausstellung gezeigt. Besonders spannend für mich war dabei der slowenische Künstler Tadej Pogačar, der 2001 auf der Biennale von Venedig einen Pavillon für den ersten Weltkongress der Sexarbeitenden nutzte, aus dem dann auch der RED UMBRELLA MARCH resultierte. Von diesem Zeitpunkt an war der rote Regenschirm fest als das Symbol unserer Bewegung installiert. Es folgten weitere Aktionen bis heute. Der Oberbegriff für diese Installationen ist CODE:RED, unter diesem Titel begann Tadej Pogačar 1999 sein partizipatorisches Langzeit-Projekt, das eine Art Plattform für Expert*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen und Sexarbeiter*innen darstellt. Es gab CODE:RED-Beiträge in Zagreb, Bangkok, Madrid und Sao Paolo. In Brasilien gab es die Aktion mit dem Modelabel DASPU, das eine Kollektion von Sexarbeitenden entwerfen und präsentieren ließ. Zusammengearbeitet hat Pogačar dort mit Davida, einer brasilianischen NGO, die sich mit den Rechten von Sexarbeitenden befasst.

Neben der spannenden Ausstellung hatten wir eine absolut anregende Diskussion. Doro von Phönix e.V. und ihre Kollegin und ich unterstützen den Rundgang durch die Ausstellung mit Einwürfen, Ergänzungen und Anmerkungen. Bei dem schon vorgestellten Werk von Petra Bauer kam mir natürlich gleich der Hurenkongress in den Sinn, wo wir ja auch ein etabliertes Gebäude zwei Tage lang für unsere Themen mit Beschlag belegten, und bei CODE:RED kam dann auch das Schwarmkunstprojekt STRICH:CODE:MOVE zu Wort. Wir haben uns mit den Veranstaltungsbesuchern über Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter*innen unterhalten, über das allgegenwärtige Stigma, die Situation mit dem ProstSchG und unsere Vernetzung in der Bewegung.

Eine Dame warf manchmal stark aggressiv immer wieder Zitate von Alice Schwarzer ein, fragte mich, was den Sex für mich persönlich sei und wie ich es wagen könne, für Frischfleisch, Menschenhandel und die Frau als Ware ganz andere Sichtweisen und Perspektiven zu haben. Es ging also hoch her. Mich hat das Publikum begeistert, das sehr rege mitdiskutiert hat. Die Besucher*innen bleiben immer reflektiert, und interessiert. Sie wollten Zusammenhänge besser verstehen und konnten auch für Außenstehende schwierige Zusammenhänge gut aushalten.

Solche Veranstaltungen nutzen uns, glaube ich, viel mehr als irgendwelche Schlagzeilen in den Massenmedien. Es war ein grandioser Abend mitten in der norddeutschen Provinz und ich habe viele Anregungen für meinen eigenen Aktivismus mitgegangen. In diesen tristen Zeiten ein echter Lichtblick!

Danke an das Edith-Russ-Haus für Medienkunst, das Team vor Ort und an die Kolleg*innen von Phönix e.V.

Ausstellung „Red Umbrella Struggles“

Vom 17.4. bis 23.6. findet im Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg eine interessante Ausstellung zum Thema Sexarbeit statt. 6 Künstler*innen nähern sich dem komplexen Feld der Sexarbeit und möchten politische und moralische Diskurse ausleuchten sowie zum Dialog mit Sexarbeitenden künstlerisch anregen.

Bei den Künstler*innen handelt es sich um

Petra Bauer
Daniel Jacoby
Louise Carrin
Tadej Pogačar
Lilla Szász
Ditte Haarløv Johnsen.

Anhand von Archivmaterialien, Dokumentarfilmen, Installationen und Fotografien möchten sich die Künster*innen den Sexarbeiter*innen nähern und Fragen von Arbeitsbedingungen, geschlechtliche Identität und Migration thematisieren. Ganz ohne Voyeurismus und Klischees.

Man darf sehr gespannt sein, denn der Künster Tadej Pogačar kooperiert seit 2001 bei der Biennale in Venedig mit Sexworkern. Dort entstand damals unter anderem der Prostitute Pavillion und die Code:Red – Installation. Diese Installation versteht sich als Plattform zur Erforschung und Vernetzung urbaner Minderheiten und globaler Sexarbeiter und möchte zwischen der Öffentlichkeit, den Sexarbeiter*innen und den Künstler*innen mitteln. Tadej Pogačar war auch beim Red Umbrella March unter den Initiatoren und setzt sich bis heute mit dem Thema Sexarbeit künstlerisch auseinander.

Am 8.5. veranstaltet das Edith-Russ-Haus eine Begleitveranstaltung, bei der Dorothee Türnau von der Beratungsstelle Phönix e.V. und ich einen Ausstellungsrundgang unternehmen und Fragen beantworten. Darauf freue ich mich schon sehr.

Mehr zur Ausstellung gibt es hier.

Tiefer und tiefer…

Ein Plädoyer für die erotische Hypnose

Lange habe ich davon geträumt und jetzt ist es endlich Realität geworden. Vor einigen Wochen habe ich eine Ausbildung in Hypnose absolviert, um meine Gäste noch tiefer in ihre sexuellen Traumwelten zu führen und zu begleiten.

Hypnose ist ein hochwirksames Instrument, um das menschliche Gehirn so richtig auf Hochtouren zu bringen. Ganz im Gegenteil zur landläufigen Meinung, dass man zu einer willenlosen Puppe wird, muss der Hypnotisand bereit für diesen Schritt sein und sich meinen kundigen Händen willfährig überlassen. Während der Hypnose bleibst Du auch immer entscheidungsfähig, aber Du möchtest doch loslassen und Dich mir ganz überantworten?

Ich führe Dich in eine Trance, die alles, was Du Dir für Dein tiefes erotisches Erlebnis wünschst, umso plastischer und echter werden lässt. Das Gehirn ist mächtig und unsere Vorstellungskraft schier endlos. Ich mache mir das zu Nutze, um Dein Kopfkino ganz wirklich und real vor Deinem inneren Auge entstehen zu lassen.

Ich kann hier Vorstellungen, Fetische und sehr abgründige Szenarien vor Deinem inneren Auge entstehen lassen und Deinen Trieb befriedigen, ohne dass wir „es“ tatsächlich tun. Das ist perfekt für diejenigen, die den Gedanken an Dirty Games oder Petplay reizvoll finden, aber eine solche Session nicht umsetzen können oder wollen.

Ich kann also Deine Bereitschaft, mir zu dienen, tief in Deinem Unbewussten ankern und mit speziellen Triggern abrufbar machen. Keine Sorge, auch hier gilt, wie stets, ein gesundes moralisches Maß bleibt gewahrt und es passiert nichts, das Du nicht auch willst.

Ich kann mir die Hypnose zu Nutze machen, um Aversionen gegen Dinge zu erzeugen, von denen ich nicht möchte, dass Du sie tust. Du sollst mir gehorchen und ganz in meinem Bann stehen. Ich setze also die Hypnose auch zu Erziehungszwecken ein, hier zum Beispiel beim Ageplay, Windelfetisch oder in der klassischen Disziplin.

Zugleich kann die Hypnose auch ganz stimmungsvoll und komfortabel eingesetzt werden, um Deine Vorliebe für meine Stimme und meine Präsenz weiter zu steigern und Dich ganz tief mental zu berühren.

Du wünschst Dir nun eine Session mit erotischer Hypnose? Dann vereinbare doch ganz einfach einen Termin mit mir, der mindestens 1,5h lang ist. Vorher sollten wir telefonieren, um abzuklären, ob Hypnose das richtige für Dich ist.

Die LINKE und das Alien

Die LINKE ist zerstritten.

„Manche Genoss*innen haben sich sogar geweigert, die Flyer für die heutige Veranstaltung zu verteilen. So ein Schmuddelkram.“ Mit diesen Worten werde ich empfangen.

Die LINKE lud ein zur Podiumsdiskussion: „Prostitution im Spannungsfeld zwischen sexueller Selbstbestimmung und Ausbeutung“ am 11.3.2019 in Hannovers Haus der Regionen. Unsere Veranstaltung konkurriert in direkter Nachbarschaft mit Eckart von Hirschhausen, und ein bisschen komme ich mir auch vor wie im politischen Kabarett.

Hinzu gesellt sich das latente Gefühl, dass heute eigentlich der Rücktritt von Sahra Wagenknecht dringlicher unter den Genoss*innen diskutiert werden will, sei es drum, unser Thema ist ein anderes. Eines, das spaltet, unbequem ist und brisant.

Mit mir auf dem Podium sitzen:
Fachbereich Gesundheit der Region Hannover
Ärztin für öffentliches Gesundheitswesen
Stefanie Schmidt
Landesrats LINKE Frauen Niedersachsen
Moderation:
Jessica Kaußen
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE.

Ein Podium im Nachgang des 8. März, mit diesem Thema, da hatte ich Lust zu. Stefanie Schmidt stellt sich mitten Worten vor, Prostitution gehört verboten. Und schon sind wir mitten in der Debatte.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Moderatorin das Thema einbettet, historisch und gesellschaftlich, und vielleicht auch die parteiinternen Positionen ein wenig darstellt. Statt dessen geht es gleich mit der ersten Frage los, nämlich was der Berufsverband mit Hydra zu tun hat. Komischer Einstieg… ich erzähle über uns, über die politische Arbeit, die Zusammenarbeit mit Hydra, wie sehr mir die Arbeit von Hydra imponiert, Stichwort Fokusgruppen, Peerprojekt, Café, dass man so an die politisch unterrepräsentierten Kolleg*innen in der Sexarbeit rankommt und wie doof es ist, dass Mittelkürzung allgegenwärtig ist. Was der Berufsverband macht, wie wir mit Beratungsstellen, wie Phönix in Hannover zusammenarbeiten und dass wir an Runden Tischen vertreten sind, zum Beispiel ganz konkret in Hannover.

Danach geht die nächste Frage an Frau Graf, die sehr interessant und kompetent über die Pflichtberatung und die Arbeit ihres Fachbereichs berichtet, es haben sich bisher knapp unter 500 Sexworker angemeldet, nur Frauen. Sie problematisiert die Pflichtberatung, hinterfragt kritisch, wie in einem solchen Setting Zwangslagen erkannt werden können und fällt mir durch ihren angenehmen Ton und ihre wertschätzende Art angenehm auf.

Danach ist Stefanie Schmidt dran. Jetzt bin ich gespannt. Die Frage ist, ob der Landesrat LINKE Frauen eine einheitliche Haltung zu Prostitution habe und dieses Thema diskutiere. Nein, sagt sie, es gäbe viel Streit und deswegen diskutiere man das nicht. Wow!

Soll ich mich nun freuen oder enttäuscht sein? Sie ist derart unsicher und die Berührungsängste mit dem Themenkomplex Sexarbeit scheinen durch. In der Folge hat sie noch eine Frage zum Thema sexuelle Selbstbestimmung und Ausbeutung. Auch da kommt leider kein Argument, sondern lediglich Glaubenssätze. Man könne das in der ausgebeuteten Gesellschaft des Marktkapitalismus doch gar nicht selbstbestimmt tun, und dass es eiine Illusion sei, zu glauben, man könne selbstbestimmt seinen Körper verkaufen. Da hake ich dann ein, spreche über Mündigkeit, über Sexarbeit als professionelle Dienstleistung wie auch andere Dienstleistungen, über das menschliche Grundbedürfnis Sexualität. Leider kommt keine Diskussion in Gange.

Zwischen der Unterstellung von Zwang und der krassen Beschämung, die die meisten Leute, die diese Veranstaltung besuchen, zu spüren scheinen, vergeht der Abend schnell. Spannend ist für mich, wie die LINKE, obwohl sie sich in marxistischer Tradition sieht, krass den moralistischen Argumenten des bürgerlichen Feminismus erliegt, statt ihre eigenen Quellen zu studieren. Krakeelen nach Würde und fragen nach sexueller Selbstbestimmung, aber wenn ich dann feministisch argumentiere und frage, wie es denn mit künstlerischer und sexueller Avantgarde aussieht, mit der sexuellen Selbstbestimmung der Frau und davon rede, wie muffig die Vorstellung ist, dass Intimität nur in der Ehe möglich ist, und heilig und unantastbar und das so unglaublich körperfeindlich und sexnegativ ist, dann bleibe ich doch ein Alien in diesem Umfeld.

Ein paar Highlights gab es dann doch: die Moderation war interessiert und zugewandt, Frau Graf machte einen tollen und kompetenten Eindruck und es ist mutig, das Thema zu bringen. Doro von Phönix war da, und einige Fragen aus dem Publikum waren nicht nur hurenfeindlich und anmaßend. Für mich ist es dennoch kein Wunder, dass die LINKE weder als revolutionäre Partei wahrgenommen wird, noch sonst besonders große Anziehungskraft auf politische Menschen ausübt. Sie haben keine Utopie oder Vision sondern erliegen widersprüchlichen Moralvorstellungen, leider streitet man statt zu diskutieren. Da fühlt man sich dann nicht zu hingezogen… sondern bleibt lieber ein Alien.

Sind wir alle nur eingebildete Freiwillige? – Sexarbeit auf zeit.de

 

„Der hohe Preis von käuflichem Sex“ und „Blowjob auf Bestellung“

Der Titel der Podcastreihe auf zeit.de lautet: Ist das normal? In diesem wöchentlich erscheinenden Format widmet sich die Sexual- und Traumatherapeutin Melanie Büttner (München) kunterbunten Fragen rund um Sex. In zwei kürzlichen Folgen (25.6.18 und 02.07.18) ging es um Sexarbeit. Zuerst um die Kunden der Dienstleistung Sex und in der Folge von Anfang Juli um die Arbeitsbedingungen und Arbeitssituation der Prostituierten, aber auch um die Sexarbeitenden, ihre Gesundheit und die Frage der Freiwilligkeit.

Die Moderatorin Alina Schadwinkel und die Sexualtherapeutin Melanie Büttner diskutieren zunächst darüber, wie viele Menschen in Deutschland eigentlich in der Sexarbeit tätig sind. Von 84.000 – 1,2 Millionen ist die Rede und 90% davon würden diese Tätigkeit unfreiwillig ausüben, laut „Polizeiexperten“, die hier schwammig als Quelle genannt werden. Auf dem Fuße folgt die Verknüpfung von Sexarbeit mit Menschenhandel, Zuhälterei und Zwang, denn so werden „Frauen zu Sexarbeit bewegt“, wie Melanie Büttner es formuliert. Dabei erwähnt sie dann in einem Nebensatz „innere Zwänge“ oder finanzielle Notlagen, und sortiert locker-flockig auch solche Menschen in das Gros der Unfreiwilligen ein, die „durch Dritte unbeeinflusst“ in der Sexarbeit tätig sind. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen, denn das ist ein argumentativer Dreh- und Angelpunkt dieser Episode: von „inneren Zwänge“ ist die Rede und von Opfern und von Krankheiten, psychischer und physischer Natur. Sexarbeiter*innen werden pathologisiert, und unausgesprochen bleibt die Frage nach der Mündigkeit und der freien Entscheidung von jenen, über die da geredet wird, nämlich über uns.

Wer kann sich also angesichts einer derart verheerenden Situation noch einbilden, selbstbestimmt in der Sexarbeit tätig zu sein?

Wie kann man da noch gesellschaftliche Anerkennung fordern?

Wahrscheinlich sind wir alle letztlich gar nicht objektiv, sondern durch Traumata, Gewalterfahrungen und tiefenpsychologisch verankerte Muster nur eingebildete Freiwillige?

Es gibt sie aber wohl doch, die freiwillige Sexarbeiterin, die neugierig ist, den Kick, das Abenteuer sucht, so Büttner, das sei legitim, ließe sich doch in einigen Segmenten anscheinend gutes Geld verdienen. Hier werden also in bekannter Manier hochbezahlte Segmente der Sexarbeit als Ausnahme dargestellt, für 90% sind die Arbeitsbedingungen unerträglich, der Darstellung der Situation widmen Büttner und Schadwinkel sich hingebungsvoll. Sie leiten über zur Frage nach sexueller Gewalt im Leben von Sexarbeitenden, und zwar in der Kindheit und Jugend, als auch im späteren Erwachsenenleben. Dabei greift Melanie Büttner auf eine Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahre 2004 zu Gewalt und Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland zurück. Im Rahmen der Untersuchung wurden 110 Sexarbeitende als eine Teilpopulation befragt. Da ist von nennenswerten Gewalterfahrungen zu lesen. Allerdings vergessen die beiden Akteurinnen des Podcasts darauf hinzuweisen, dass 37% der Frauen in der Hauptbefragung auch Angaben, Opfer von Gewalt in unterschiedlicher Form geworden zu sein. Haben die beiden nur „vergessen“, die Untersuchung der Teilpopulation mit einer Referenzgruppe abzugleichen?

Das Bild, das von der Sexarbeit gezeichnet wird, ist tiefschwarz. Es ist die Rede von seelischer und körperlicher Misshandlung, Abhängigkeit, Krankheit und auch Todessehnsucht. Gespickt werden diese scheinbar faktendurchsetzten Zitate aus unzähligen Studien mit überrascht-naiven Rückfragen seitens der Moderatorin Alina, und hängen bleibt vor allem der Schock und die Fassungslosigkeit.

Die doch so wichtige Frage nach guten Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit, wird zum Beispiel durch Alina mit der zynischen Einwurf bedacht, ob man dann ein schönes Sofa zum Arbeiten hätte?

Wem nützt so ein Podcast?

Und wieso nützt wem solch ein Podcast?

Es werden fast ausschließlich Quellen zitiert, die verheerende Urteile über Prostitution und die damit angeblich einhergehende Kriminalität fällen. Es werden in einer Weise Hinweise auf Länder eingestreut, die ein Sexkaufverbot installiert haben, und in Bezug gesetzt zu Zahlen über Menschenhandel und Prostitution. Liest man sich durch die teilweise dummen Kommentare hindurch, gewinnt man den Eindruck, dass dieser Podcast ein Geschenk an die Prostitutionsgegner ist.

Die Verschränkung von Zahlen über Kriegsveteranen und Sexarbeitenden oder von Trauma und Prostitution, die Schlussfolgerung, dass man die Sexarbeit nur betäubt ertragen könnte, die Menschenunwürdigkeit der Verhältnisse in der Prostitution, all das sind Stilmittel und Argumente, die insbesondere aus dem Lager der Prostitutionsgegner angeführt werden. Die allergrößte Mehrzahl ist in dieser verabscheuenswürdigen Tätigkeit gefangen. Opfer, Krankheit, Zwang, und dann die Frage nach der Gesetzgebung und dem Schutzgedanken des ProstSchG: Klar, wenn die Sexarbeit ein solches Schreckgespenst ist, dann muss reguliert und zwangsregistriert werden. Es handelt sich um einen notwenigen Schutz für die Schutzbedürftigen. Und das sind eigentlich alle.

Ist das normal, frage ich mich, ein so einseitiges Bild einer komplexen gesellschaftlichen Frage, wie die nach dem Angebot und der Nachfrage von Sexarbeit zu zeichnen, wie es nach dem Hören dieser beiden Episoden entsteht?

Ist das normal, dass sich Moderator*innen und Expert*innen einerseits so betont neutral geben, aber allernachdrücklichst lediglich Quellen zitieren, die Sexarbeit ins gesellschaftliche Abseits stellen und den Sexarbeitenden Traumatisierung, Belastungsstörungen und Depressionen unterstellen?

Ist das normal, dass man über die Sexarbeit spricht und sich dabei in den schwärzesten Farben die Realität von Sexarbeitenden ausmalt, ohne mal jemand aus der Sexarbeit zu fragen?

Ist das normal, dass in der Zeit Meinung gemacht wird, durch unterschwellige Manipulation und gezielte Verbreitung immer gleicher Quellen, die wir, die Sexarbeitenden in Deutschland, nachdrücklich in Frage stellen?

Hier wird Stimmung gegen Sexarbeit gemacht, hier wird Stigma mediale Realität und ich darf mich am Ende fragen, kann ich eigentlich noch für mich selbst entscheiden, oder bin ich schon reif für die Vormundschaft, wenn ich meinem Beruf als Hure selbstbestimmt und motiviert nachgehe?

Der lange Sommer der langen Erziehungen

 

Der Sommer dieses Jahr umschloss uns fest im Griff seiner Hitze, die sonnendurchfluteten Tage wollten nicht enden und die schwülen Nächte hielten uns wach. Ein Klima, in dem manche Menschen beginnen zu träumen, erotisch zu träumen. Sie erträumen sich Auslieferung ohne den ständigen Blick auf die Uhr, Inhaftierung und Kontrollverlust, ohne Zeitgefühl, einfach eintauchen in diese Welt der Zwänge, Grenzen und des Gehorsams.
Thematisch stand dieser Sommer für mich unter der Überschrift:

Langzeit-Session

Es gab ein Wochenende mit dem Gipsmeister und seiner Gehilfin, die sich dann selbst die Meriten verdiente, es gab eine lange und grausame Inhaftierung, es gab Ponyspiele bei 38°C im Schatten und es gab strenge Windelzucht. Hinzu kamen Partybesuche und eine Reise mit einem Gast. Wir haben geschwitzt, es lief uns feucht den Rücken herunter, und doch besaß dieser lange Sommer eine ganz eigene Intensität, an die ich noch lange zurück denken werde.

Du träumst also auch von diesen langen Sessions? Möchtest so etwas aber nicht nur im SM-Studio erleben, sondern eventuell Outdoor oder mit einem Partybesuch verbinden, oder kultivierte Gespräche führen, lange Spaziergänge an meiner Seite mit guten Gesprächen füllen?

Hier eine kleine Übersicht an Dingen, die Du bei Deiner Planung berücksichtigen solltest:

Vorher:

  • Am Anfang steht die Lust, mich in Dein Vorhaben einzuweihen. Triff mich zu einer Dinnertime und lass uns über Deine Idee rund um Inhaftierung, Psychiatrie, Gipssanatorium, Ponyplay, frivoles Ausgehen oder kinky shopping, Deine Reise in die Kindheit oder einfach meine Gesellschaft bei einem Glas plaudern und erste Ideen entwickeln.
  • Möchtest Du mir die Planung komplett überlassen? Auch das ist möglich.
  • Im Idealfall haben wir uns bereits einmal zu einem Termin getroffen, wissen, wie wir ticken, ich habe aber auch internationale Gäste, bei denen so etwas nicht möglich ist.
  • Ein solch intensives Erlebnis erfordert aufwändige Vorbereitung und ist auch nicht für kleines Geld zu haben. Sei es Dir Wert, Deine kostbare Zeit in erfahrene und hingebungsvolle Hände zu legen und schlage mir Deine Fantasie vor, damit sie Wirklichkeit werden kann.
  • Du möchtest in eine abgefahrene Location rund um das Thema BDSM reisen und suchst die passende Gespielin? Brauchst Du einen Tipp, welches dieser vielfältigen Angebote zu Dir passt? Ich kenne viele Themenhotels, Studios und frivole Örtlichkeiten aus erster Hand und berate Dich gern.
  • Ihr seid ein Paar und wollt mich als Maitresse und Zeremonienmeisterin engagieren? Es ist mir eine große Freude, Eure gemeinsame Zeit noch unvergesslicher zu machen.
  • Du leistest eine entsprechende Anzahlung oder bezahlst im Vorhinein unsere Spielzeit, die Reisekosten sowie meine Unterbringung.

Währenddessen:

  • Ich weiß ein gutes Hotel mit einem Zimmer für mich allein sehr zu schätzen. Wir übernachten getrennt voneinander, so dass jedem die Menge an Erholung und Privatsphäre zuteil wird, die unser Sessionprojekt zum Gelingen bringt und es unvergesslich macht.
  • Ich bin für vieles zu haben, man sagt mir nach, dass man mit mir Pferde stehlen kann, aber ich brauche auch Zeit für mich. Das bedeutet, dass ein Szenario nie ohne Unterbrechung und Pausen gestaltet werden kann.
  • Sei Dir meiner Diskretion bewusst. Ich brüskiere Dich nie ohne Deinen Konsens in der Öffentlichkeit.

Danach:

  • Ich gebe mein Bestes um unsere Begegnung unvergesslich zu machen. Mich freut Dein Feedback umso mehr. Im besten Fall hat diese Begegnung das Potential Dich süchtig zu machen.

Double Dose

Cynthia ist ein wahres Geschenk mit Überraschungseffekt. Es wurde geliefert, ohne dass ich es bestellt hatte. Neugierig und etwas skeptisch schaute ich in ihr junges und unschuldiges Gesicht. Lauschte ihrer hellen Stimme und fragte mich, wie sich ihre Haut wohl anfühlt? Diese weiße makellose Haut und dieses atemberaubende Dekolleté … machte mir Lust, auf dieser weichen, weißen Haut Spuren zu hinterlassen, diesen vollen Po zu röten und in ihren Augen etwas anderes zu lesen als freundliche Neugier und Spielfreude.

Wir lernten uns ein wenig kennen, entdeckten unsere gemeinsame Vorliebe für Rollenspiele und intelligenten Dirty Talk, Blasphemie, stimmungsvolle Düsternis und bittersüße Körperreisen. Auch unsere Gegensätze loteten wir aus, meinen Sadismus und meine unnahbare, kalte Seite, meine Bereitschaft zu schmutzigen und dreckigen Sauereien, sowie ihren Faible für kuschelige und wohlriechende Texturen. Cynthia liebt Rüschen und Spitze und es steht ihr wunderbar. Ich mag Leder, klare Schnitte, Uniformen, Stiefel in astronomischen Höhen.

Gemeinsam schaffen wir ein Universum von Möglichkeiten und Vielschichtigkeiten. Wir pellen Dich aus Deiner Kleidung, gehen Dir unter die Haut und lassen Dich staunen. Denn auch die liebe Cynthia hat eine böse und gemeine Ader und ich, Ruby, genieße auch mal die passive Seite der Lust.
Eine besondere Freude sind uns frivole Feste, bizarre Partybesuche und Trips in Paralleluniversen der Libido.

Flagellanten, Prügelknaben und Rohrstockliebhaber

Oft hört man, dass die Gruppe der Liebhaber der englischen Erziehung eine aussterbende Gattung sei. Solche, die es zu schätzen wissen, wenn es mit dem gemeinen Stöckchen kunstvoll auf den Allerwertesten gibt. Jene, die unterscheiden können, wie sich geschälte und ungeschälte, dicke und dünne und mit Leder überzogene Rohrstöcke anfühlen. Welche Gerte das perfekte Gleichgewicht zwischen Biegsamkeit und Dichte hat.

Ich habe manchmal – leider viel zu selten – das große Vergnügen solche Sessions gestalten zu dürfen. Vielleicht falle ich für manche der Flagellanten aus dem „Raster“, weil ich keine klassische Domina bin? Möglich, aber beim genaueren Nachdenken könnte man auch den Schluss ziehen, dass ich selbst ganz gut weiß, wie sich das Kopfkino von Domestic Discipline, Maßregelung und Körperstrafen anfühlt und was ich in diesen Settings als besonders erregend empfinden würde.

Solche Sessions haben einen extremen Spannungsbogen, sie sind für mich sehr befriedigend und ein Flow der besonderen Güte entwickelt sich. Das prickelnde Gefühl, die unterschiedlichen Schlaginstrumente vorzubereiten. Das Glitzern in den Augen des Delinquenten, wenn er realisiert, dass ich einiges an eigenen Rohrstöcken und Gerten zur Auswahl habe. Der angespannte Moment, wenn es ans Fesseln oder Überlegen geht. Das Aufwärmen von Hand und mit der Klatsche, bevor es an den Einsatz der richtig pfeifenden und scharfen Erziehungshelfer geht. Das Surren des Stöckchens, das Zischen der Gerte, das Auftreffen auf die Sitzfläche des Delinquenten. Manchmal kümmere ich mich auch liebevoll um die Fußsohlen der Flagellanten, Bastonade ist eine Fußerotik der ganz besonderen Form.

Das Hineinspüren in den angemessenen Rhythmus und Takt der Wichse – nein, nicht das, was ihr gerade denkt, ein altertümliches Wort für körperliche Züchtigung – das Gefühl für die Pause und die Belehrung und das Spiel mit der Angst und der Grenze. Der Schmerz des Delinquenten und die kraftvolle, meinen ganzen Körper erfassende Vorbereitung, Planung und Platzierung der Hiebe. Es ist ein starker Rausch des Adrenalin, sowohl für denjenigen, der sich in meine Hände begibt, als auch für mich.

Der Höhepunkt der Züchtigung und der Moment, in dem die Spannung von meinem Prügelknaben abfällt. Die Nachsorge, der Afterglow und das sanfte Ausklingen des Schmerzes, das Nachfühlen, das Brennen, gepaart mit einem Moment der mentalen Intimität, der nur uns beiden gehört, meinem Prügelknaben und mir.

Gips as gips can …

Gipsfetisch – eine Annäherung

Ich mag ja ausweglose Fesselungen, die Hilflosigkeit nicht nur suggerieren, sondern auch einhalten: Folie, Segufix, Zwangesjacke – ach, das sind meine Freunde, aktiv und passiv gleichermaßen.

Anfang des Jahres hatte ich mir ein Bein gebrochen- damals war ich sehr froh, dass ich keinen Gips bekam. Das Thema der Auslieferung an die Ärzte in der Notaufnahme war in dem Moment nicht wirklich lustvoll, aber es hat schon meine Fantasie angeregt.

Eine Aussage, die ich sehr teile und für zutreffend halte, ist diese:

Das Universum liefert auf Bestellung.

Vor einigen Wochen erreichte mich eine Anfrage, ob ich mich auch passiv eingipsen lassen würde. Mein erster spontaner Gedanke war: JA! Sofort. Ich kann mich sehr leicht entscheiden, mein erster Impuls ist meist der, welcher am Ende siegt. Kurz drauf meldeten sich die Zweifel. Meint der es überhaupt ernst? Ist das nur wieder ein Fake? Wir haben dann telefoniert und da war ich mir sicherer, dass der Gipsmeister, nennen wir ihn doch einfach so, ein ernsthaftes und konkretes Anliegen hatte. Und es kam noch besser, ich würde es lernen können, selbst zu gipsen. Jackpot!

Ich liebe es den Spieß umzudrehen, wenn ich einmal weiß wie ein Fetisch „funktioniert“. Klinik macht mich eh an, aber stilvoll, hocherotisch kühl und distanziert. Es bringt physische und psychische Auslieferung zusammen und kombiniert klinische Sterilität mit schwüler Erotik. Heiß und kalt, nah und fern, nirgendwo ist der Gegensatz so ausgeprägt wie in der weißen Erotik.

Das Gipsen selbst ist solides Handwerk. Man benötigt ein paar Grundlagen und Zeit. Es ist ein erdiger Geruch, der den Raum erfüllt, wenn die Kalkbinden einweichen. Und ein feucht kühler Touch, wenn sie sich auf die Haut legen. Langsam verschwindet auch das letzte Fitzelchen der Haut unter den weißen Lagen. Die Oberfläche wird immer wieder gestreichelt und massiert, so dass ein gleichmäßiger Gipsfilm entsteht. Kurz darauf wird der Gips durch eine chemische Reaktion mit dem Wasser warm. Eine seltsame, indirekte Wärme ist das. Gips ist sehr schwer. Ich bekam an diesem Tag eine Gipsschiene an den linken Arm und einen Vollgips an das rechte Bein bis zur Mitte des Oberschenkels. Es schafft ein Gefühl der Bewegungslosigkeit und der Auslieferung. Die Session ist von Anfang bis Ende ein Hochgenuss, vom Anlegen des Kliniknachthemdes, dem Engelshemdchen, wie ich vom Gipsmeister gelernt habe, über das Ausrichten des zu gipsenden Körperteiles, sowie das Hinlegen im Klinikbett, die ersten Gehversuche mit dem Gips bis hin zu dem kreischenden Geräusch der Gipssäge.

Für mich war diese Session rund um das Thema Gips ein absolutes Aha-Erlebnis, auf das hoffentlich noch viele folgen werden. Dem Gipsmeister sei hier mein Dank ausgesprochen und ich freue mich schon sehr darauf einmal selbst Hand an den Gips anlegen zu dürfen.

 

Mademoiselle Ruby to go

Ich packe meinen Koffer und darin befinden sich:
4 anschmiegsame und separat abschließbare Lederfesseln, eine Irish-eight aus gebürstetem Edelstahl, ein Mundspreizer und ein schöner Lederknebel mit Stahlball. Auch darin enthalten ist ein weicher Strapon-Gürtel aus duftendem Leder und Silikondildos in unterschiedlichen Größen. Nicht fehlen darf eine Duftkerze und ein Massageöl. Mehrere Peitschen, Flogger und Klatschen runden meine schlagenden Argumente ab.

Ist mehr gewünscht, nehme ich noch die Architektenrolle mit den Rohrstöcken und Erziehungshelfern mit. Ein Latexlaken sorgt dafür dass selbst bei Dirty Games die Schweinerei in gewissen Grenzen gehalten wird. Ein Vibrator mit Stromkabel – die mit den Batterien sind doch was für Anfänger 😉 – darf nicht fehlen, ebenso der Womanizer, die Schröpfgläser und das Spekulum, Edelstahlklammern, und Nervenräder gehören auch in den Koffer.

Ein besonders tolles Spielzeug ist das Mystim-Stromgerät mit Handschuhen und Silikon-Klebern für vielfältige, fantasiereiche Spielereien mit der besonderen Energiezufuhr.

So ausgestattet arbeite ich auf Reisen oder bei Hotelbesuchen. Die Voraussetzung für diesen Escortservice ist ein gehobenes Hotel oder Appartment, ein mindestens telefonisches Vorgespräch und eine Anzahlung.

Meine Diskretion ist Dir gewiss, dafür weißt Du jetzt, was diese attraktive Frau mit dem maliziösen Lächeln in Ihrem Koffer hat.

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